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Random quote: "Будущее археологии лежит в руинах." Эрих фон Деникен
- (Added by: Tomas Baranauskas)


Медининкай
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gervasij
Posted 2008-10-20 14:50 (#54087 - in reply to #53821)
Subject: немецкая мова


Elite Veteran

Posts: 1072
500500501010
кто-нибудь может просмотрев сказать, если что-нибудь интересное в этом гросбухе?
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http://www.dendlon.de/Tannen.html#Sch
Der Verlauf der Schlacht

Die polnische Armee sammelte sich am 30. Juni 1410 in Czerwinsk an der Weichsel, überschritt den Fluß und marschierte in Preußen ein. Am 2. Juli 1410 brach auch Ulrich von Jungingen mit seinem Heer auf und zog entlang der Drewenz bis Kauernick, wo er lagern ließ. Hier erhielt das Heer noch Zuzug von im Land verstreuten Kämpfern, auch wurden alle verfügbaren Geschütze aus nahegelegenen Ordensburgen und der Marienburg hierher verlegt. Ein weiteres Korps unter Heinrich von Plauen stand in Pomerellen, während sich die zur Unterstützung angeworbenen deutschen Söldner noch auf dem Marsch befanden.
Der polnische König Jagiello hatte sein gesamtes Heer in einem Lager bei Ploczk gesammelt, von wo die Truppen schon am 1. Juli abmarschierten. Er näherte sich der Grenze zum Ordensland und schlug zwischen Biezun und Sierpe ein Lager auf mit der Absicht, hier die Drewenz zu überschreiten. Aus diesem Lager sandten Herzog Semowit von Masowien und andere Ritter und Edele an den Hochmeister ihre Entsagebriefe. Die Übersendung dieser Briefe verriet aber dem Hochmeister die neue Stellung des polnischen Heeres. Ulrich von Jungingen ließ daher sein Heer aufbrechen, um schließlich bei Soldau ein neues Lager aufzuschlagen. Bisher hatte hier der Ordensmarschall zusammen mit den Komturen von Osterode und Strasburg sowie dem Vogt des Samlandes die Stellung gehalten, doch hatten sie keine Möglichkeit gehabt, die feindlichen Truppen hier aufzuhalten. Da erstürmten am 8. Juli die gegnerischen Truppen Soldau und auch Neidenburg, etwas östlich vom Standort des Deutschordensheeres. Es folgte die grausame Eroberung und Plünderung der Stadt Gilgenburg. Hierher hatte sich eine große Zahl von Menschen mitsamt ihrer Habe geflüchtet, was den Eroberern eine gewaltige Beute versprach. Es waren die Heerhaufen und Witold, die sich der Stadt bemächtigten und sie gnadenlos plünderten. Die heidnichen Tartaren begingen schreckliche Greueltaten. Nahezu alle Männer und Knaben wurden erschlagen, auch vor den Frauen und Mädchen wurde keine Rücksicht genommen. Die Pfarrkirche wurde all ihrer Schätze beraubt. Wer gehofft hatte, in dieser Kirche Schutz zu finden, starb in den Flammen, als am Morgen nach der Plünderung das Bauwerk in Brand gesteckt wurde. Nach dem Abzug der Plünderer setzte man die gesamte Stadt in Brand.
Von disem grausamen Vorgehen des Feindes gegen die Bevölkerung der Stadt erfuhr der Hochmeister durch die Berichte von Flüchtlingen. Alles im Ordensheer, angefangen von der Gebietigern und den Söldnerführern schrie nach Rache. Kurzentschlossen ließ der Hochmeister das Heer marschieren. Der Marschweg folgte wieder der Drewenz nach Norden, an der Ordensburg Brathean vorrüber nach Löbau. Hier wandte sich der Heerbann nach Osten und erreichte schließlich das Dorf Frögenau, wo ein Lager aufgeschlagen wurde. Daß Ulrich von Jungingen so voreilig reagierte und nicht auf die Abteilungen und Heinrich von Plauen und die Söldner wartete, sollte zum kriegsentscheidenden Faktor werden. So hatte er nur ein zahlenmäßig deutlich unterlegenes Heer zur Verfügung. Nur 15000 Mann stellten sich dem Feind entgegen.
Nachdem der polnische König in seinem Lager bei Gilgenburg vom Herannahen des Ordensheeres erfahren hatte, ließ er das Lager abbrechen, um dem Feind entgegenzuziehen. Großfürst Witold machte sich daran, mit seiner Truppe aus Litauern, Samaiten, Russen und Tartaren eine feste Stellung zwischen den Dörfer Logdau und Faulen zu beziehen. So deckte er das im Abbruch befindliche Lager der Polen vor einem Angriff. Die folgenden Nacht war furchtbar. Ein gewaltiger Gewittersturm riß in den Lagern beider Heere die Zelte nieder und er tobte noch, als der Morgen des 15. Juli 1410 graute.
Mit dem Anbruch des Tages marschierte das Heer des Deutschen Ordens ab. Zurück blieb eine Streitmacht zur Bewachung des Gepäcks und des Trosses. Nach einem Marsch von drei Meilen konnten die vorausgesandten Späher erstmals Witolds Truppen am Rand eines kleinen Wäldchens sehen. Hochmeister Ulrich gab nun die Befehle zur Aufstellung des Heeres zur Schlacht. Südlich des Dorfes Grünwald traten die Truppen in drei Schlachtreihen an. Die erste Reihe stieß mit dem rechten Flügel an ein Gehölz, mit dem linken Flügel stand sie bei Tannenberg. Eine zweite Schlachtreihe nahm in einigem Abstand dahinter Aufstellung. In der Nähe von Grünwald bezog die dritte Schlachtreihe, in zwei Schlachthaufen geteilt, als Rückhaltetruppe Stellung. Zur Deckung wurden an beiden Flügeln der ersten Schlachtreihe kleinere Truppen aufgestellt.
Der polnische König rückte mit seinem Heer erst heran, als das Heer des Deutschen Ordens schon Aufstellung genommen hatte. Auf einen Angriff verzichtete der Hochmeister aber, der vielleicht den Sieg über das noch ungeordnete feindliche Heer gebracht hätte. Der Mittag kam heran, drei Stunden harrte das Ordensheer schon in Schlachtordnung aus, doch auf der gegnerischen Seite tat sich nichts, was auf den Beginn der Schlacht deutete. Der polnische König zögerte.
Um die Spannung zu lösen und endlich den Kampf aufnehmen zu können, sandte der Ordensmarschall Friedrich von Wallenrod zwei Herolde an Jagiello und Witold, die diesen zwei Schwerter überbrachten. Das war verbunden mit der unverhohlnen Aufforderung, den Kampf aufzunehmen:
"Es ist Brauch kriegerischer Streiter, wenn ein Kriegsheer zum Kampfe bereit des andern wartet, so sendet es diesem zwei Schwerter zu, um es zum gerechten Streit auf dem Kampfplatz zu fordern. Sehet, so reichen auch wir euch jetzt zwei Schwerter entgegen, das eine für euch, den König, das andere für euch, Herzog Witold, im Namen des Meisters, des Marschalls und der Ritter des Ordens, auf daß ihr den Kampfplatz erwählet, wo ihr ihn wollt. Nehmet sie euch zur Hilfe, diese Schwerter, zum Beginne des Streites. Aber zaudert nicht ferner und versäumet nicht die Zeit. Wozu versteckt ihr euch in die Wälder und verberget euch, um dem Kampfe zu entfliehen, dem ihr fürwahr doch nicht mehr entgehen könnt?"
Die Ungeduld des Hochmeisters wird verständlich angesichts der ungünstigen Lage, in der er sich mit seinem Heer befand. Das Gelände war denkbar ungünstig und verdammte das Ordensheer zur Defensive. Es blieb also nichts anderes übrig, als auf den Angriff der Gegner zu warten und das beste aus der Geländesituation zu machen.
Bei der Aufstellung des polnisch-litauischen Heeres bildete Herzog Witold mit seinen Litauern und einem Teil der Tartaren den rechten Flügel, der sich bis zu dem Fluß Maranse erstreckte. Den linken Flügel des in drei Schlachtreihen antretenden Heeres bildete das polnische Heer. Dieser linke Flügel lehnte sich an ein Wäldchen, das an eine sumpfige Wiesenmulde grenzte, an. Die Rückhaltetruppen wurden von zwei kleineren Heerhaufen gebildet, die im Rücken der Schlachtreihen Aufstellung nahmen. Den 15.000 Mann des Ordens standen etwa 30.000 Gegner gegenüber.
Das Terrain war für einen Angriff des Deutschen Ordens denkbar ungünstig. Die schwere Reiterei konnte in dem Waldgebiet nicht zum Zuge kommen. So war dem Hochmeister die Initiative genommen und er mußte aus der Defensive heraus eine Strategie entwickeln. Aus der überlieferten Schlachtordnung ist abzulesen, was Ulrich von Jungingen plante. Um das polnische Ritterheer aufzuhalten, stellte er die Ordensritter geschlossen diesem gegenüber auf. Die übrigen Truppen sowie die gesamte verfügbare Artillerie trat gegen die Litauer an. Es war wohl heirbei die Absicht, die lockeren litauischen Verbände zunächst unter Beschuß zu nehmen, um sie dann mit Hilfe der Fußtruppen zu zersprengen. War dies gelungen, sollten wohl die siegreichen Verbände herumschwenken und in den Kampf der Ordensritter gegen die Polen eingreifen. Mit dieser Strategie konnten sich die Nachteile des Geländes ausgleichen. Durch die Wiesenmulde hatte die Artillerie ein freies Schußfeld auf die Angreifer, die hier dem Geschoßhagel schutzlos ausgeliefert waren. Auch hätte die schwere Reiterei hier die volle Wucht ihres Angriffs entwickeln können.
Der seit der Nacht tobende Sturm legte sich um die Mittagszeit, nun litten die Kämpfer unter der brütenden Hitze. Und nun eröffnete Herzog Witold die Schlacht. Die nervös gewordenen Deutschordenstruppen warfen sich übereifrig den heranstürmenden Feinden entgegen. Damit nahmen sie aber ihrer eigenen Artillerie jede Möglichkeit, ihre Wirkung zu entfalten. Zu groß war die Gefahr, die eigenen Leute zu treffen, die zwischen den Geschützen hindurch auf die Litauer und ihre Hilfsvölker losstürmten. Beide Schlachtreihen des Ordens rückten vor und warfen sich auf die Gegner. In dem entbrennenden wilden Gefecht gelang es den Ordensleuten, ihre Gegner zu überwinden. Als der Hochmeister deren Reihen schwanken sieht, wirft er Verstärkungen auf seinen linken Flügel. Die erste Schlachtreihe der Litauer wurde auf die zweite zurückgedrängt und alsbald stießen die Ordenstruppen bis zur dritten Schlachtreihe durch. Die Ordnung löste sich auf. Als sich die Litauer zur Flucht wandten, ließen sich die Sieger aber zur Verfolgung hinreissen, ohne einen Gedanken an das Ritterheer des Ordens. Von den feindlichen Truppen hielt allein eine Truppe von Russen aus Smolensk aus. Sie kämpften unter harter Bedrängnig durch die Ordenkämpfer, bis es ihnen gelang, sich den Polen anzuschließen. Reste ds litauischen Heeres konnten fliehen und verbreiteten sogar die Nachricht von der Niederlage.
Auch für die Ordensritter hatte die Schlacht zunächst erfolgreich begonnen. Im wilden Ansturm war es gelungen, das große Polnische Reichspanier mit dem weißen Adler zu erobern. Auch begann die polnische Streitmacht zu weichen. In dieser Situation wäre ein Herumschwenken des gegen die Litauer erfolgreichen linken Flügels sinnvoll gewesen. Diese Unterstützung wäre für den Ausgang der Schlacht zweifellos von großer Bedeutung gewesen. Doch beschäftigt mit der Verfolgung der Fliehenden und der Plünderung des Schlachtfeldes konnten die Kämpfer diese Hilfe nicht leisten. So konnten die bisher zurückgehaltenen polnischen Truppen auf Befehl Zindrams bis zum äußersten rechten Flügel der Schlachtreihe des Ordens vorstoßen. Da der gegenüberstehende linke Flügel des polnischen Heeres so beträchtlich verstärkt wurde, hatte das Ordensheer keine Chance mehr. Der polnische König zeigte sich auf Anraten des besiegten Witold dem Heer, dessen nächster Erfolg in der Rückeroberung des Paniers bestand. Die dritte Schlachtreihe wurde nun auf Befehl des Königs geteilt, die eine Hälfte zur weiteren Verstärkung der beiden vorderen Reihen abgesandt. Auch stellte Herzog Witold mit der anderen Hälfte und Resten der litauischen Truppen den rechten Flügel wieder her. Die Ritter des Deutschen Ordens standen nun einer gewaltigen Übermacht gegenüber.
Von dieser Übermacht wurde das Ordenheer immer weiter zurückgedrängt. Die von der Verfolgung der Litauer zurückkehrenden Truppenteile waren nicht mehr in der Lage, die Schlacht zu wenden. Der Ritter Leopold von Kökeritz wollte die Entscheidung durch einen Angriff auf den polnischen König herbeiführen. Er drang auf den Monarchen mit eingelegter Lanze ein. Doch Sbigneus von Oleßnitz, der Schreiber des Königs, stieß ihn vom Pferd, worauf er unter den Schwerthieben der Leibwache des Königs starb.
Immer mehr wurde das Ordensheer eingeschlossen. Auf dem linken Flügel warfen die sich dort wieder sammelnden Hilfsvölker der Polen die Ordenkämpfer zurück. Auf dem rechten Flügel konnte Herzog Witold den linken Flügel des Ordensheeres zurückdrängen. So von beiden Seiten bedrängt, drohte dem Heer immer mehr die völlige Einschließung. Von drei Seiten drängte nun das Heer der Litauer und Polen die verzweifelt kämpfenden Ordenstruppen zusammen.
In der allgemeinen Verzweiflung und angesichts der Aussichtslosigkeit des weiteren Kampfes, rieten die Großgebietiger dem Hochmeister zum Rückzug aus der Schlacht. Ulrich von Jungingen wehrte das Begehren ab:
"Das soll, so Gott will, nicht geschehen, denn wo so mancher brave Ritter neben mir gefallen ist, will ich nicht aus dem Felde reiten."
Der Hochmeister versammelte um sich einige frische Truppen, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht an der Schlacht teilgenommen hatten, sondern bei dem Dorf Grünwald als Rückhalt gelagert hatten, um einen letzten Angriff gegen den Feind vorzutragen. Doch beim Angriff floh ein Teil dieser Truppe. Der Bannerführer des Kulmer Landes, Nicolaus von Renys, und weitere Ritter aus diesem Gebiet entwichen aus der Schlacht. Doch von seinem Vorhaben ließ Ulrich von Jungingen sich nicht abbringen. Er will gegen den polnischen König vorstoßen. Als sich der polnische Ritter Dobeslaw Olesniczky dem Hochmeister entgegenstellen will, entgeht er nur knapp einem Lanzenwurf Ulrichs von Jungingen. Im nächsten Augenblick war das Ende des Meisters gekommen. Von allen Seiten stürmen polnische Kämpfer auf den Hochmeister und seine kleine Schar ein. Zwei Geschosse treffen Ulrich von Jungingen in Stirn und Brust, tot stürzt er vom Pferd. Auch die Gebietiger fielen in diesem Kampf.
Was seine eigene Person anging, hatte der Hochmeister eine Entscheidung getroffen, die für ihn persönlich nachvollziehbar erscheint. Hätte sein Vorstoß Erfolg gehabt, wäre er als Held und als Hochmeister gefestigt aus der Schlacht hervorgegangen, doch konnte er bei einem Rückzug aus der Schlacht nur sein eigenes Leben retten, das Vertrauen seiner Brüder hätte er als Überlebender der Niederlage verloren. Doch bleibt unverständlich, wieso er die Gebietiger nicht anwies, zurückzubleiben und im schlimmsten Falle den Rückzug zu ordnen. Es hat den Anschein, daß die allgemeine Verzweiflung in dieser verfahrenen Situation dermaßen groß war, daß keiner daran dachte.
Das polnische Heer kreiste die Reste des Ordensheeres ein und vernichtete sie völlig. Als schließlich einzelne Scharen von der Verfolgung der Litauer zurückkehrten, konnten auch sie das Blatt nicht mehr wenden. Das Heer des Deutschen Ordens hatte eine vernichtende Niederlage erlitten.
Von den am Kampf beteiligten Gebietigern und Komturen hatten nur drei überlebt. Es waren Oberst-Spittler Werner von Tettingen, der Danziger Komtur Johann von Schönfeld und Graf Friedrich von Zollern, der Komtur von Balga. Auf dem Schlachtfeld lagen 200 Ordensritter, 400 weitere Ritter und etliche Tausend Tote aus dem Fußvolk. Einige Überlebende gerieten in Gefangenschaft, kamen teils nach Kerkerhaft und Lösegeldzahlung frei, andere endeten auf dem Richtblock. Einen letzten Widerstand versuchte der Orden bei seinem Lager bei Frögenau aufzubauen, was aber mißlang. Am Abend des 15. Juli 1410 löste sich der Rest des Heeres auf, jeder suchte sein Heil in der Flucht.
Eine ähnlich schwere Niederlage hatte der Orden schon einmal erlitten, hatte sie aber durchgestanden. Nach der Schlacht von Durben im Jahr 1260 entstand aber nicht eine solche Verwirrung, wie infolge der Niederlage bei Tannenberg.
Alle Hoffnungen aufgebend, wurden zahlreiche der Ordensburgen von den älteren Ritterbrüdern aufgegeben, von denen nicht wenige ins Reich flohen. Klerus, Adel und den Städten des Ordenslandes leisteten dem polnischen König übereilig willfährige Huldigung. Doch nutzte der Herrscher seinen umfassenden Sieg nicht aus. Drei Tage blieb er auf dem Schlachtfeld, damit einem Brauch folgend, der sich seit dem 11. Jahrhundert ausgebildet hatte. Diese drei Tage nutzte Heinrich von Plauen, um mit seinen Truppen die Marienburg zu besetzen. Auch zahlreiche Freiwillige und Flüchtlinge hatten sich ihm dort angeschlossen, wobei man alle Vorbereitungen für eine langwierige Belagerung traf. Den polnischen Truppen blieb nichts anderes übrig, als die Belagerung aufzunehmen. Die Ordenstruppen wiederstanden mit Zähigkeit. Während der Wochen des vergeblichen Kampfes um die Burg dezimierten Lagerseuchen und die großen Verluste bei den Kämpfen das Heer der Belagerer. Bei der Nachricht vom Herannahen eines livländischen Entsatzheeres sowie der deutschen Fürsten und Söldner zum Entsatz der Marienburg, wurde die Belagerung aufgehoben. Das polnische Heer verließ geradezu fluchtartig den Schauplatz.

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