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- (Added by: Tomas Baranauskas)


жена Геркуса Мантаса
Moderators: Ibicus

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Довмонт
Posted 2013-09-04 01:01 (#94667 - in reply to #94546)
Subject: В поисках жены Геркуса Мантаса



Expert

Posts: 1845
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Увы, с немецким языком я не в ладах, заранее приношу извинения, что не могу перевести тексты на русский.

В драме Рольфа Лаукнера немецкую жену Генриха Монте зовут Мария, она борется с демонами в монастыре: "Nacht. Zelle im Kloster Unser Lieben Frauen zu Magdeburg. Betpult, Kruzifix, karges Lager. Tisch mit einer Geißel darauf. Offene Fenster. Maria, in der weißen Ordenstracht der Prämon-stratenserinnen, quält sich, halb entblößt, eine Weile im Gebet, dann erhebt sie sich stöhnend".

Максимилиан Ранкл пишет: "Ebenso verweist die Nomeda-Handlung darauf, daß Grusas möglicherweise die Erzählung von M. Springhorn (1898) gekannt hat, in der eine Nomeda als Tochter Montes auftritt. Nach Lankutis (1987, 108) erschien 1938 in Kaunas von Springborns Erzählung eine litauische Übersetzung mit dem Titel „Paskutinis prüsu sukilelis Herkus Mantas“. Übrigens wurde auch Keyserlingk (1936) ins Litauische übersetzt und erschien 1937 in Kaunas, (vgl. Range 1980, Nr. 2132) — Nomeda als Schwester Montes, wie bei Grusas, ist allerdings auch bei Simon Grunau vorgezeichnet: „[...] yn Galyndier lant, in welchem ein schlos war genant Baseledon, auff welchem wonte Nameda ein er-bar witwe und war Montnygo leibliche schwester [...]“ (Grunau 1876, 238)".

"Die Situation eines romantisch gesehenen Helden, der für die Freiheit eines Volkes kämpft, im historischen Prozeß jedoch unterliegen muß, gleichzeitig aber auch seine Lebenssituation zwischen den Fronten und Kulturen, deren Zwiespältigkeit in der Hirzhals-Episode eine tragische Zuspitzung erfährt, hat die Figur des Herkus Monte seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland zu einem beliebten Gegenstand v.a. trivialliterarischer Bearbeitung gemacht (vgl. Barünaite-Willeke 1993, 14). Freilich sind die meisten Autoren, die sich dieses Stoffes angenommen haben, heute vergessen (vgl. Lubojatzki 1840, Worgitzki [1917], Springborn 1898, Keyserlingk 1936). Auch daß Rolf Lauckners Drama „Der letzte Preuße. Tragödie vom Untergang eines Volkes“ aus dem Jahr 1937 sich um die Gestalt des Herkus Monte und die oben zitierte Episode mit Hirzhals dreht, könnte die Behauptung nicht widerlegen, daß Monte „in der Dichtung nicht weiter[lebt]“ (Gause 1973, 39ff., 41)".

Lubojatzki, Fr.. 1840. Herkus Monte. Historische Erzählung aus der letzten Hälfte des dreizehnten Jahrhunderts. — Die Vermählung im Tode. Altsächsische Sage. Warburg: Billig.

Worgitzki, Max. [1917]. Hercus Monte. Schauspiel in 3 Aufzügen. Leipzig: W. Härtel Sc Co., o. J..

Springborn, M.. 1898. Herkus Monte. Eine Erzählung aus Altpreußens Vorzeit. Berlin: W. Schultze.

Keyserlinkg, Botho Graf von. 1936. Monte der Rebell. Aufstand in Preußen um 1260. Görlitz: Bokämper.

Barünaite-Willeke, Audrone. 1993. Die Prußen in der deutschen Literatur seit der Romantik. In: Lietuviq Kultüros Institutas / Litauisches Kulturinstitut. Jahrestagung1992, Lampertheim, 9-27.


Edited by Довмонт 2013-09-04 01:16
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