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- (Added by: Tomas Baranauskas)


жена Геркуса Мантаса
Moderators: Ibicus

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Довмонт
Posted 2013-09-06 21:02 (#94696 - in reply to #94546)
Subject: Геркус Мантас у Ю.Грушаса и Р.Лаукнера



Expert

Posts: 1845
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Максимилиан Ранкл о драме Юозаса Грушаса:

Grusas benutzt darüber hinaus eine weitere Episode, die bei Peter de Dusburg erwähnt wird, zur Verstärkung der Motivation und Legitimation des prußischen Aufstandes: Es ist der Bericht über die Blendung von zwölf prußischen Geiseln in Elbing. Auf zweierlei Weise wird hier das ohnehin schon grausame Geschehen verschärft: Während bei Dusburg von „obsi dum XII Pruthenorum“ die Rede ist, macht Grusas daraus zwölf Kleinkin der <‘küdikiai’> (HM 73); (ebenso heißt es bei Dusburg „omnium eruerunt oculos“, während Grusas von „ausbrennen“ <‘isdegino’) (HM 78) spricht. Im Vorwort schreibt Grusas quellentreuer 'isbado’; im Text selbst aber benutzt er durchgehend 'isdeginti’.
Es mag sein, daß der lateinische Text „et ad parentes suos remiserunt“ eine gewisse Jugendlichkeit der Geiseln konnotiert, wenn man „parentes“ als „Eltern“ verstehen will. Die Verschiebung zu 'küdikiai’ hat Grusas aber gewiß bewußt eingesetzt, einerseits zur Steigerung; der Grausamkeit der Ordensritter; andererseits war es v.a. aber auch dramaturgisch notwendig, um die Parallele in der Bedrohung von Herkus’ eigenem kleinen Sohn in der Hand des Komturs von Königsberg herzustellen.
Vgl. HM 121: „Euer Sohn ist in meinen Händen. Wenn Monte den Aufständischen nicht befiehlt, von Königsberg abzuziehen, werde ich mit cnrem Sohn das gleiche machen, wie es der Komtur von Elbing mit den Geiseln gemacht hat, verstehst du? ... Eine solche Kerzenflamme wird ihm das Augenlicht nehmen.

О драме Рольфа Лаукнера:

Denn gerade in der Einschätzung des Deutschen Ordens herrschte im Dritten Reich eine Ambivalenz, die im Wesen des Ordens angelegt ist. Dazu gehört vor allem sein christlich-katholischer Charakter und im Zusammenhang damit seine Affinität zu Rom; denn beides implizierte die Tendenz zu einer Internationalität, die dem nationalen Denken des NS-Regimes zutiefst gegen den Strich gehen mußte.
Ein Ritter heimkehrt aus dem Heiligen Lande mit dunkelhäutigen Dienern, fremden Waffen, und fremden Sitten.
Denn: „Die Beschränkung auf das deutsche Volk gab seinem politischen Streben von vornherein ein besonderes, völkisch bedingtes Verhältnis zu deutschen Aufgaben mit. [...] Eben hiermit entfernte er sich von den nichtdeutschen Elementen der Ordensstruktur.
Übrigens hatte bereits ein frühes Stück Lauckners mit dem Titel "Predigt in Litauen” (1919), das politisch noch völlig unverdächtig ist und zu seinen besseren Dramen zählt, eine anti-christliche, pro-heidnische Tendenz. Hier wirkten natürlich auch die "Litauischen Geschichten" seines Stiefvaters Sudermann nach.
Identifikation Herkus Montes mit Hitler ist außerdem nahegelegt.





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